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Mit zahlreichen Unterrichtsmaterialien und der Ernährungspyramide als Grundlage unterstützt Sie das Bundeszentrum für Ernährung in Ihrer Bildungsarbeit.

Drei Kinder essen am Tisch
BLE

Liebe Lehrerin,
lieber Lehrer,

im Unterricht, beim Klassenfrühstück, in der Schulmensa oder wenn das erste heimische Obst wächst – für praktische, lebensnahe Ernährungsbildung bietet jeder Schultag Gelegenheiten. Die Qualität und Vielfalt entdecken, schmecken und wertschätzen – das sind wichtige Meilensteine auf dem Weg der Kinder und Jugendlichen, ein gesundheitsförderliches, nachhaltiges Essverhalten zu entwickeln. Lassen Sie sich von den praxiserprobten Ideen überzeugen und machen Sie mit.

Passend zu den Bildungsplänen

Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) unterstützt Sie mit einfachen Ideen, kleinen Modulen und ausgearbeiteten Unterrichtskonzepten. In den Medien geht es um mehr als um Gesundheitsförderung. Viele Übungen sind verknüpft mit MINT-Bildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, interkultureller Bildung und Sprachförderung.

Freuen Sie sich darauf und planen Sie Ihren Unterricht mit unseren praxiserprobten Ideen. Alle Medien ergänzen sich, und es bleibt stets spannend. Denn methodisch und inhaltlich erwartet die Schülerinnen und Schüler immer wieder etwas Neues!

So ist Gesundheitsförderung ohne großen Aufwand in alltäglichen Schulsituationen möglich. Die Schülerinnen und Schüler werden von Anfang an gestärkt, sich als Könner und Experten zu erleben, Freude am Essen zu entwickeln und das Gelernte bewusst anzuwenden.

Das Einmaleins der Ernährungsbildung

  • An den Erfahrungen der Kinder anknüpfen
  • Vielfalt schmecken und Neues entdecken
  • Viel Praxis und über den Tellerrand schauen
  • Gemeinsam an einem Strang ziehen und Vorbild sein
  • Gelerntes im Schulalltag verwirklichen

Ingrid Brüggemann, BZfE, Silke Hoffmann, Bielefeld

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Ernährungspyramide
BLE

Ernährungsbildung

Sechs Kernbotschaften

... damit alle an einem Strang ziehen!
 


Vielseitig essen!
Kein einzelnes Lebensmittel ist gesund oder ungesund, auch nicht Schokolade.Die Menge macht's. Die Ernährungspyramide ist ein einfaches didaktisches Modell, das mit Portionsbausteinen und dem Handmaß arbeitet.

Wasser ist der beste Durstlöscher – auch in der Schule.
Deshalb: Wasser bereitshalten und keine Süßgetränke am Kiosk! "Verzaubertes" Wasser und Früchtetee-Verkostungen wecken Lust auf clevere Durstlöscher.

Täglich frisches Gemüse und Obst naschen!
Sie bieten vielfältige Geschmackserlebnisse. Nimmt Ihre Schule am Schulprogramm der EU teil?

Kinder essen gern miteinander.
Deshalb sind gemeinsame, stressfreie und fröhliche Mahlzeiten so wertvoll.
Informationen im Artikel: Bildungschance Schulverpflegung: Die Herausforderung annehmen. Wie Schülerinnen und Schüler ihre Mensa zur "Wohlfühlzone" umgestalten, zeigt der Baustein "Unser Restaurant-Tisch".

„Ich kann nicht mehr“!
Wer satt ist, ist satt und muss seinen Teller nicht leer essen. "Das mag ich nicht!" ist auch okay, wenn das Kind zuvor probiert hat. Wie Sie Kinder neugierig auf Neues machen, finden Sie hier Die Methode "SinnExperimente"

Reichlich Bewegung.
Bewegung ist genauso wichtig wie vielseitiges Essen. Deshalb: viel zu Fuß gehen, gemeinsam Schulwege anregen, Bälle und Springseile für aktive Schulpausen bereithalten.

Ernährungsbildung in der Schule

Bildung und Verpflegung als Einheit verstehen

Die Voraussetzung, um ein gesundheitsförderndes Essverhalten zu entwickeln, sind vielfältige Kompetenzen rund um das Essen und Trinken. Dabei ist das Setting Schule, vor allem im Ganztagsbetrieb, nicht nur Lern-, sondern auch Lebensraum, an dem Theorie und Praxis erfolgreich verknüpft werden können.

Quelle: www.nqz.de

Zuckerwüfel in Trinkflasche und Sandwich 18 Jun
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Zucker in unserem Essen

Ein Trendthema für Kita und Unterricht

So machen Sie Kinder stark für einen bewussten Umgang mit Zucker, ohne auf Genuss zu verzichten.

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Jugendliche in der Mensa 28 Nov
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Essen, trinken - lernen?

Ernährungsbildung jenseits des Unterrichts

Ernährungsbildung ist viel mehr als Wissensvermittlung im Unterricht. Besonders informelle Lerngelegenheiten bieten Chancen, die Esskultur von Kindern und Jugendlichen positiv mitzugestalten.

mehr...

Lebensmittel kennen- und schätzen lernen

Schmecken und Genießen braucht echte Lebensmittel. Die Neugier der Kinder können Sie durch (Sinn)Experimente mit bekannten und unbekannten Lebensmitteln wecken. Dabei geht es auch immer um wertschätzendes, umwelt- und klimafreundliches Handeln.

Logo BZfE
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Selbstverständnis

Ernährungsbildung im BZfE

Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) sieht seine Aufgabe für die Ernährungsbildung darin, Akteur*innen in Kita, Schule und anderen Bildungseinrichtungen zu unterstützen, damit diese dort ganzheitlich gedacht und gelebt werden kann. Es ist Bildungspartner für den curricular definierten Kompetenzerwerb sowie für das Essen und Trinken in diesen Settings.

Dafür steht das BZfE mit den Ländern und anderen Expert*innen im aktiven Austausch. Es bietet Multiplikator*innen und Bildungseinrichtungen Medien, Fortbildungen und Möglichkeiten zur Vernetzung.

Mit dieser Arbeit unterstützt das BZfE Menschen beim Erwerb von Ernährungskompetenzen für selbstbestimmte, verantwortungsvolle, gesundheitsbewusste und nachhaltige Lebensstile.

Die Angebote des BZfE sind

  • ohne Fremdwerbung
  • wissenschaftlich fundiert
  • differenziert
  • praxiserprobt
Schülerwarentest mit Lebensmitteln - Methodenbaustein zur Verbraucherbildung in den Klassen 5 bis 13

Tipp

Broschüre Schülerwarentest mit Lebensmitteln - Methodenbaustein zur Verbraucherbildung in den Klassen 5 bis 13

Das Unterrichtsmaterial zeigt, wie sich mit der Methode Schülerwarentest praxisnahe Verbraucherbildung realisieren lässt. Das Motivierende an der Methode: Die Lernenden wählen selbst ihr Testprodukt, hinterfragen es kritisch, diskutieren über dessen Qualität und erarbeiten die Prüfpunkte, die für sie wichtig sind.  mehr...

Logo Durchblicker
BMEL

Tipp im Web

Die Kinderseite des BMEL Durchblicker

Ob zu Hause in der Familie oder in der Schule – Kinder und Jugendliche haben täglich viele Fragen, auf die sie Antworten finden müssen. Am besten sind diese spielerisch, unterhaltsam und häppchenweise aufbereitet. Die Kinderseite Durchblicker bringt Themen wie Ernährung, Landwirtschaft und Ministerium für junge Menschen zwischen 9 und 12 Jahren auf den Punkt. Die Informationen sind didaktisch gut aufbereitet – mit vielen Bildstrecken, Videos und Spielen, die es den Kindern leicht machen, sich mit den verschiedenen Themen zu befassen.

www.bmel-durchblickder.de