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AdobeStock/David_Pereiras

(BZfE) – Seit 2018 kommen immer neue Insektenprodukte auf den deutschen Markt, vor allem der Online-Handel floriert. Frittierte Heuschrecken, Burgerpatties mit Buffalowürmern, Nudeln aus Grillenmehl, Sportriegel und -pulver mit Insektenprotein. Auch wenn sich nicht alle Produkte auf dem Markt halten können: Immerhin 50 Prozent der Deutschen zwischen 15 und 29 Jahren sind laut BMEL-Ernährungsreport 2020 offen für Insektenburger statt Steak.

Was verbirgt sich hinter diesem Trend? Auf jeden Fall hat das Thema in den diversen Überlegungen zur Reduktion unseres Fleischkonsums seinen Platz. Und damit ist es auch für weiterführende Schulen aktuell – sowohl zur Bildung für nachhaltige Entwicklung als auch zur Ernährungs- und Verbraucherbildung. Gerade weil dieses Thema polarisiert, eignet es sich für den Unterricht.

Eine neue Unterrichtseinheit des Bundeszentrums für Ernährung „Insekten essen?“ gibt Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 und 10 Gelegenheit, sich ihre eigene Meinung zu bilden. Anhand von Videos und anderen Quellen erarbeiten sie sich Vor- und Nachteile einer interessanten Proteinquelle und Fleischalternative. Dabei setzen sie sich mit vielen verschiedenen Perspektiven auseinander, bevor sie ihre eigene Meinung reflektieren und begründen.

Veränderbare Arbeitsblätter, Rollenkarten und gut recherchierte Links zu wissenschaftlichen Quellen und kontroversen Meinungen erleichtern die Unterrichtsvorbereitung. Das Unterrichtsmodul mit der Bestell-Nr. 0197 gibt es kostenlos nur zum Download im www.ble-medienservice.de

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/insekten/

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