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Sushi auswärts essen ist herrlich! Und leider recht teuer. Selber machen finde ich schlicht zu zeitaufwendig. Seit längerem sind mir in den sozialen Medien schon „Sushi Bowls“ begegnet. Ist das vielleicht was für zuhause?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Absolut! Die Idee das kompakte Sushi auseinander zu bauen, um die verschiedenen Komponenten dann wieder in einer Schüssel zu vereinen, funktioniert für mich ausgesprochen gut. Warum?

1. Es geht schnell und ist unkompliziert.

Ein wenig Schnippelarbeit. Das ein oder andere Gemüse kochen. Vielleicht noch etwas anbraten. Die einzelnen Schritte sind wirklich überschaubar und variabel, je nachdem wonach euch der Sinn steht oder was der Kühlschrank hergibt.

2. Der kreative Spielraum ist groß.

Ich habe keinen Sushi-Reis bekommen und wollte keinen Langkornreis oder ähnliches nehmen. Also habe ich kurzerhand den Blumenkohl aus dem Kühlschrank zu „Reis“ verarbeitet. Dazu wird er fein geraspelt und in etwas Öl angebraten. Roher Fisch war mir bei den sommerlichen Temperaturen nicht geheuer, stattdessen gab es eine Tempeh-Premiere, die sicherlich noch weiter Gerichte mit den fermentierten Sojabohnen nach sich ziehen wird. Die Marinade mit Chili, Sojasauce und Erdnussmus war schon mal ein guter Start!

3. Die „Geheimzutat“ ist universell einsetzbar.

Ihr könnt es euch sicherlich schon denken, dass es sich bei der besonderen Zutat um Algen handelt. Die klassischen Nori-Blätter, die um Sushi gewickelt werden, kann man auch für eine Bowl nutzen und leicht angefeuchtet in feine Streifen schneiden. Etwas komfortabler und besser dosierbar sind: Nori-Flocken, die lassen sich einfach über die fertige Bowl streuen. Gemeinsam mit geröstetem Sesam und etwas Sojasauce habt ihr so sofort den typischen Sushi-Geschmack im Mund. Und: die grünen Flocken verfeinern auch andere Speisen. Probiert sie mal auf Tomatensalat…

4. Es schmeckt (auch noch am nächsten Tag) und ist gesund!

Sämtliche Bowl-Zutaten lassen sich auch gut in ein Glas schichten, in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag genießen. Für mich ein ziemlich überzeugendes Mittagessen –gerade an heißen Tagen, an denen man sich was Leichtes wünscht, das durchaus auch kalt sein darf. Und mit Babyspinat, Blumenkohl, Erbsen, Sesam & Co ist die „Sushi-oder-so-Bowl“ ein echter Energielieferant.

Entsprechend heißt es ab jetzt für mich: klassisches Sushi, gerne abends voll Genuss im japanischen Restaurant. Und zuhause wird kreativ dekonstruiert und mit Algen gewürzt!

Weitere leckere Ideen von „was wir essen“:

"Regenbogen-Bowl" aus Resten

Sushi mit Kindern selber machen

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